Die Grenze zwischen Slowenien und Italien wieder offen

Am Mittwoch trafen sich die Präsidenten des slowenischen Kultur- und Wirtschaftsverbandes (SKGZ) und des Rates der slowenischen Organisationen (SSO), Mitglieder der AGSM, Ksenija Dobrila und Walter Bandelj, mit dem Präsidenten der Italienischen Union Maurizio Tremul am Grenzübergang Lazaret pri Miljah, wo sie die Wiedereröffnung der slowenisch-italienischen Grenze begrüßten, berichtet der ORF.

"Ein Schritt zur Schaffung eines gemeinsamen Kulturraums"
In einer Pressemitteilung äußerten die Dachverbände der slowenischen Volksgruppe in Italien, SKGZ und SSO, eine große Zufriedenheit mit der Wiedereröffnung der Grenzübergänge zwischen Italien und Slowenien. "Ein einheitlicher slowenischer Kulturraum ist etwas, an das wir zutiefst glauben. Wir sind daher der Meinung, dass die Aufhebung der Grenzen der einzig mögliche Schritt zu seiner Schaffung ist", betonten sie.

Die slowenischen Organisationen in Italien wiesen auch darauf hin, dass sie den Wert des freien Grenzübertritts im Jahr 2007 spürten, als Slowenien in den Schengen-Raum aufgenomen wurde. In den letzten Monaten haben sie jedoch erkannt, "wie fragil historische Schritte sein können, was unser Gefühl, dass dieser Schatz von grundlegender Bedeutung ist, weiter unterstrichen hat". Das Treffen fasste die zahlreichen Bemühungen zusammen, die diese Organisationen und die Italienische Union, eine Organisation der italienischen Nationalgemeinschaft in Slowenien und Kroatien, kürzlich unternommen haben, um die Grenzen wieder zu öffnen, berichtete der Primorski dnevnik.

Die Nachricht in slowenischer Sprache im Original auf ORF Slovenci / Izvirna vest v slovenskem jeziku