Die Slowenische Minderheit in Italien warnt den neuen Premierminister

Die Präsidenten des slowenischen Kultur- und Wirtschaftsverbandes (SKGZ) und des Rates der slowenischen Organisationen (SSO) Ksenija Dobrila und Walter Bandelj sandten einen Brief an den neuen italienischen Premierminister Mario Draghi, in dem sie ihm zu seiner Ernennung gratulieren und ihn auf offene Fragen im Zusammenhang mit der Slowenischen Minderheit in Italien hinweisen.

Die Slowenen in Italien sagen, dass sie auf Landes- und Provinzebene gesetzlich geschützt sind und dass internationale Verträge und europäische Dokumente auch eindeutig vom Schutz sprechen, schreiben die Präsidenten der Dachverbände der Slowenen in Italien. In einem Brief an den neuen italienischen Premierminister legen die Organisationen fest, dass sie eine außerordentliche Voraussetzung für die Erhaltung und Entwicklung der slowenischen Minderheit sind, die historisch in der Region Friaul-Julisch Venetien an der Staatsgrenze zu Slowenien präsent ist.

Quelle: ORF Slovenski spored