VertreterInnen der Slowenischen Minderheit ziehen in den Gemeinderat von Triest / Trst

Nach den Kommunalwahlen in Italien – auch in einigen Gemeinden, in denen die slowenische Volksgruppe ansässig ist – werden auch drei SlowenInnen aus den Reihen der Demokratischen Partei im Triester Gemeinderat sitzen. Die Partei der Slowenischen Gemeinschaft (SSk) wird die Ergebnisse am Mittwoch auf den Prüfstand stellen.

In Italien fanden am Sonntag und Montag Kommunalwahlen statt. Mit großer Aufmerksamkeit wurde das Ergebnis in der Gemeinde Triest/Trst erwartet, wo die fünfjährige Amtszeit vom derzeitigen Mitte-Rechts-Bürgermeister Roberto Dipiazza abgeschlossen wurde. Auch in einigen Gemeinden, in denen die slowenische Volksgemeinschaft ansässig ist oder in der Liste der Gemeinden aufgeführt sind, in denen die Bestimmungen des slowenischen Schutzgesetzes in Italien Anwendung finden, wurden neue Verwalter gewählt. Die rechtsgerichteten Bürgermeisterkandidaten Roberto Dipiazza und der Mitte-Links-Präsident Francesco Russo stehen sich in zwei Wochen im zweiten Wahlgang gegenüber.

Die slowenische Nachrichtensendung der RAI-Regionalzentrale in Triest berichtet auf ihrer Website, dass auch drei Slowenen aus den Reihen der Demokratischen Partei im Triester Gemeinderat sitzen werden: Valentina Repini, Štefan Čok und Stefano Ukmar.

Originalnachricht vom ORF hier auf Slowenisch zu lesen