VertreterInnen der Slowenischen Minderheit in Italien treffen den Slowenischen Präsidenten Pahor

An dem Treffen nahmen Ksenija Dobrila, Präsidentin des Slowenischen Kultur- und Wirtschaftsverbandes, Walter Bandelj, Präsident des Rates der slowenischen Organisationen (Mitglied der AGSM), Senatorin Tatjana Rojc und Marko Jarc, Vorsitzender des Paritätischen Ausschusses für slowenische Minderheitenfragen, teil. An dem Gespräch nahmen auch die Ministerin für Slowenen im Ausland, Helena Jaklitsch, und der slowenische Botschafter in Rom, Tomaž Kunstelj, teil, teilte das Büro des Präsidenten mit.

Das Treffen erinnerte an die Unterzeichnung des Memorandums über die Rückgabe des "Narodni dom" in Triest an die slowenische Volksgemeinschaft in Italien, an der auch Pahor und sein italienischer Amtskollege Sergio Mattarella im vergangenen Juli teilnahmen. Dieses historische Ereignis sei das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen der slowenischen Volksgemeinschaft in Italien, der slowenischen Außenpolitik und des hohen persönlichen Engagements der beiden Präsidenten, so Pahors Büro.

Beim heutigen Treffen sagten die VertreterInnen der slowenischen Minderheit, dass sich diese Bemühungen und alle Ereignisse des 13. Juli letzten Jahres, einschließlich des gemeinsamen Besuchs der Präsidenten in der Gedenkstätte in Bazovica, ausgesprochen positiv auf die Atmosphäre und die Beziehungen zwischen der Mehrheitsbevölkerung und der slowenischen Volksgruppe in Italien ausgewirkt haben. Präsident Pahor wurde über den Stand der Dinge bezüglich der Rückgabe des Nationalen Hauses an die slowenische Gemeinschaft informiert.

Er wurde auch über die Bemühungen informiert, eine angemessene politische Vertretung der Minderheit auf nationaler Ebene sicherzustellen. Sie möchten sicherstellen, dass die Änderungen des Wahlrechts, die in Italien verabschiedet werden, nicht zu einer Verringerung ihrer politischen Vertretung führen. Pahor äußerte seine volle Unterstützung für diese Bemühungen, sagte sein Büro.

Die Originalnachricht vom MMC RTV SLO hier